LRK NRW - Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW

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Wuppertal l 19.07.2019

RWTH Aachen und Universität Bonn unter den Titelträgern – Erfolgreicher Tag für den Wissenschaftsstandort NRW

Mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Universität Aachen (RWTH) und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn dürfen künftig zwei nordrhein-westfälische Hochschulen den Titel „Exzellenzuniversität“ tragen. Das gab Bundesforschungsministerin Anja Karliczek am Nachmittag im Rahmen einer Pressekonferenz des Wissenschaftsrates in Bonn bekannt, auf der die finalen Entscheidungen der Exzellenzstrategie verkündet wurden. Über einen Zeitraum von zunächst sieben Jahren erhält jede Universität damit zwischen 10 und 15 Millionen Euro jährlich.

„Gemeinsam mit der RWTH Aachen und Universität Bonn freuen wir uns über diesen großartigen Erfolg“, sagte Lambert T. Koch, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in Nordrhein-Westfalen, unmittelbar nach Bekanntgabe der Auswahlergebnisse. „Unser Bundesland wird dadurch weiter an Sichtbarkeit als hervorragender Wissenschafts- und Forschungsstandort gewinnen und seine Attraktivität für die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland noch einmal steigern können.“

Bereits seit Jahresbeginn werden in Nordrhein-Westfalen 14 als sogenannte Exzellenzcluster ausgezeichnete Forschungsfelder gefördert, mehr als in jedem anderen Bundesland. Die Universitäten in Aachen, Bochum, Bonn, Köln und Münster waren 2018 sogar mit jeweils mindestens zwei Clusteranträgen erfolgreich und konnten sich daher in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten bewerben.

Deutschlandweit erhielten heute elf Universitäten beziehungsweise universitäre Verbünde das Prädikat „exzellent“. Neben den beiden nordrhein-westfälischen Universitäten sind dies die Technische Universität Dresden, die Universität Hamburg, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Konstanz, die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Technische Universität München und die Eberhard Karls Universität Tübingen sowie der Berliner Verbund aus Freier Universität, Humboldt-Universität und Technischer Universität. In der ersten Förderphase, ab 1. November 2019, stellen Bund und Länder diesen Hochschulen insgesamt rund 148 Millionen Euro jährlich zur Verfügung.

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