LRK NRW - Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW

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 Dortmund l 30.11.2015 l PM-05/2015

Finanzierung für zusätzlich benötigte Studienplätze muss dauerhaft gesichert sein

An NRW-Hochschulen schreiben sich so viele Studierende ein wie noch nie: laut statistischem Landesamt sind es im Wintersemester 2015/16 insgesamt 743.100. Dies entspricht 3,5 Prozent mehr als im Wintersemester 2014/15. Zwei Drittel der Studierenden in Nordrhein-Westfalen besuchen eine Universität.


Diese Zahlen stehen für die beachtliche Leistung der Universitäten in NRW: Sie bieten einer konstant hohen Anzahl von Studieninteressierten einen Studienplatz zu den bestmöglichen Studienbedingungen an.

Bei steigendem Studieninteresse muss auch die Finanzierung der Studienplätze gesichert sein. Mit dem Hochschulpakt hatten sich Bund und Land darauf geeinigt, die erwarteten zusätzlichen Studienanfängerinnen und Studienanfänger gemeinsam zu finanzieren. Für den Zeitraum von 2011 bis 2015 war man ursprünglich von ca. 90.000 zusätzlichen Studienanfängern in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu 2005 ausgegangen. Allerdings haben im Zeitraum von 2011 bis 2015 fast 180.000 zusätzliche Studierende, also fast doppelt so viele Personen wie zunächst prognostiziert, ein Studium in NRW begonnen. Dies liegt neben dem doppelten Abiturjahrgang 2013 und dem Wegfall der Wehrpflicht vor allem an einer höheren Studiennachfrage.

 

In ihrer Sitzung am 30. November 2015 hat sich die Landesrektorenkonferenz der Universitäten in Nordrhein-Westfalen zu den anhaltend hohen Studierendenzahlen ausgetauscht. Die bisherigen Bemühungen von Bund und Ländern erkennt sie ausdrücklich an: „Ohne die finanziellen Anstrengungen von Bund und Ländern wäre die erfolgreiche Bewältigung der doppelten Abiturjahrgänge nicht möglich gewesen. Das große Interesse an einer akademischen Ausbildung wird aber auch künftig anhalten. Für diesen konstanten Mehrbedarf an Studienplätzen muss die Finanzierung ebenfalls dauerhaft gesichert werden. Daher setzen sich die nordrhein-westfälischen Universitäten für eine Verstetigung der befristeten Mittel aus dem Hochschulpakt ein“, hebt der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, hervor.

 

Über den Hochschulpakt

Mit dem Hochschulpakt 2020 reagieren Bund und Länder auf die steigende Studiennachfrage und investieren zusätzliche Mittel in den Ausbau von Studienmöglichkeiten. 
Der Hochschulpakt gliedert sich in drei Phasen: den Hochschulpakt I mit einer Laufzeit zwischen 2007 und 2010 sowie den Hochschulpakt II mit einer Laufzeit zwischen 2011 und 2015. Dem folgte eine Fortsetzung des Hochschulpakts bis 2020.

 

 

Download:

pdf_buttonPressemitteilung "Studierendenzahlen weiterhin auf Rekordniveau"

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