LRK NRW - Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW

Düsseldorf | 14.12.2017

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Zwei Wissenschaftler aus Nordrhein-Westfalen erhalten Leibniz-Preis 2018

Ministerin Pfeiffer-Poensgen gratuliert: Renommiertester Forschungsförderpreis in Deutschland geht nach Köln und Bonn

Professor Dr. Jens Beckert vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln und Prof. Dr. Eicke Latz vom Universitätsklinikum an der Universität Bonn sind mit dem Leibniz-Preis 2018 ausgezeichnet worden. Insgesamt wurden diesmal vier Preisträgerinnen und sieben Preisträger im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aus 136 Vorschlägen ausgewählt. Die Preissumme von bis zu 2,5 Millionen Euro pro Preis steht sieben Jahre zur Verfügung und ermöglicht ein großes Maß an Forschungsfreiheit.

Der höchstdotierte deutsche Förderpreis wird seit 1985 vergeben. Nordrhein-Westfalen ist das Land mit den bislang meisten Leibniz-Preisträgerinnen und -Preisträgern: Der Preis ging 83 Mal nach Nordrhein-Westfalen, 78 Mal nach Baden-Württemberg und 66 Mal nach Bayern. „Die Auszeichnungen unterstreichen einmal mehr die wissenschaftliche Exzellenz der nordrhein-westfälischen Forscherinnen und Forscher und ich gratuliere den Preisträgern sehr herzlich dazu‟, sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Jens Beckert erhält den Leibniz-Preis 2018 für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Erneuerung einer interdisziplinären Perspektive in den Sozialwissenschaften, die ihren Ausgangspunkt in der Verbindung von Soziologie und Wirtschaftswissenschaft hat und Verknüpfungen zur Geschichts- und Rechtswissenschaft schafft.

Eicke Latz wird für seine Leistungen in der Immunologie gemeinsam mit Prof. Dr. Veit Hornung vom Genzentrum der LMU München ausgezeichnet. Der Leibniz-Preis würdigt ihre herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Immunologie, mit denen sie wegweisende Beiträge zum Verständnis der angeborenen Immunität geleistet haben.

Ziel des Gottfried Wilhelm Leibniz-Programms der DFG ist es, die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern und ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern.

Weitere Informationen: http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung_nr_52/index.html

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, Telefon 0211 896-4790.

 

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

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