LRK NRW - Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW

Dortmund l 08.09.2014

Die NRW-Universitäten schließen sich dem Appell der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) an: Forschungsprojekte müssen voll finanziert werden – die Pauschale zur Deckung der indirekten Kosten von öffentlich geförderten Forschungsprojekten (kurz: Programmpauschale) muss schrittweise erhöht werden.

Die Programmpauschale ist ein zentrales Element der Forschungsförderung, da sie dazu beiträgt, die indirekten Kosten von Forschungsprojekten (Infrastruktur, Administration) aufzufangen, die gerade nicht durch die Grundfinanzierung abgedeckt sind. Seit 2007 wird den Hochschulen eine Programmpauschale in Höhe von 20 Prozent der direkten Kosten von DFG-Projekten über die so genannte zweite Säule des Hochschulpaktes gewährt. Die Finanzierung dieser Pauschalen wird bisher zu 100 Prozent vom Bund getragen.

 

Allerdings reicht die bisherige Pauschale bei weitem nicht aus, um die zusätzlich an den Universitäten entstehenden Kosten zu decken. Dies führt dazu, dass erfolgreich eingeworbene Drittmittelprojekte aus dem Grundhaushalt der jeweiligen Hochschule bezuschusst werden müssen. Jede erfolgreiche Drittmitteleinwerbung bedeutet somit eine Belastung für den Haushalt der jeweiligen Universität. Eine Erhöhung der Programmpauschale ist daher dringend erforderlich.

 

Ursache für die aktuelle Diskussion um die Pauschale ist die Forderung des Bundesrechnungshofs, die Programmpauschalen nach 2015 nur dann weiter zu gewähren, wenn sich die Länder an deren Finanzierung angemessen beteiligen. Sollte eine Einigung von Bund und Ländern in dieser Finanzierungsfrage nun nicht zustande kommen, droht die Programmpauschale gänzlich zu entfallen.

 

Download:

pdf_buttonPressemitteilung der HRK "HRK-Präsident Hippler: Forschungsprojekte voll finanzieren - Programmpauschale anheben!"

 

 

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