LRK NRW - Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW

Geschichte der Landesrektorenkonferenz NRW

Die erste Sitzung  der Landesrektorenkonferenz fand am 1. Juli 1964 unter dem Vorsitz von Herrn Professor Bittel, Rektor der Westfälischen-Wilhelms Universität Münster, statt. Beteiligt waren neben der Universität Münster, die Universitäten Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln sowie der Gründungsrektor der Universität Bochum.

In den folgenden Jahren traten die Universität Dortmund, die Universität Bielefeld und die Deutsche Sporthochschule Köln der LRK bei. 1972 kamen die fünf neu gegründeten Gesamthochschulen Duisburg, Essen, Paderborn, Siegen und Wuppertal, und 1974 schließlich die FernUniversität Hagen hinzu. Ab dem Jahr 1985 war der Stand von 15 Mitgliedsuniversitäten in der LRK erreicht.

Bis 1985 fanden insgesamt ungefähr 160 Sitzungen statt, die jedoch nicht fortlaufend gezählt wurden. Die erste Sitzung, der bis heute fortlaufend nummerierten Sitzungen, fand am 16. Oktober 1985 unter dem Vorsitz von Herrn Professor Steimle von der Universität Essen statt.

Der Vorsitz in der LRK wechselte zumeist jährlich unter den Rektoren der Mitgliedsuniversitäten, und zwar zu Beginn nach dem Alphabet der Standorte der Universitäten. Erst in den letzten 25 Jahren wird der Vorsitz durch Wahl bestimmt und die Amtszeit umfasst nun in der Regel zwei Jahre.

Als erste Landesrektorenkonferenz der Bundesrepublik Deutschland hat die LRK Nordrhein-Westfalen im März 2002 mit der Universität Witten/Herdecke eine private Hochschule als Vollmitglied aufgenommen. Der damalige LRK-Vorsitzende Professor Dr.-Ing. Helmut Hoyer von der FernUniversität in Hagen, begründete diese Entscheidung im Kontext einer wachsenden Hochschul-Autonomie durch welche die Hochschullandschaft in NRW vielfältiger und das Spektrum der Diskussionen sowohl in der LRK als auch in den einzelnen Hochschulen deutlich breiter würde.

Mit der Fusion der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und der Universitäts-Gesamthochschule Essen im Januar 2003 ging auf die Mitgliedschaft der beiden Universitäten auf die neu gegründete Universität Duisburg-Essen über.

Mit dem Amtsantritt der LRK-Vorsitzenden Frau Professor Gather, Rektorin der Technischen Universität Dortmund, im Oktober 2010 konstituierte sich die LRK als Verein „Universität NRW – Landesrektorenkonferenz der Universitäten (LRK-NRW e.V.)“.

Neben der einmal jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung, etablierten sich fünf LRK-Sitzungen pro Jahr. Diese finden zur Zeit rotierend an den Standorten der Mitgliedsuniversitäten statt.

Im Dezember 2016 wurde die Deutsche Hochschule der Polizei in Münster in das nordrhein-westfälische Hochschulgesetz aufgenommen; die Aufnahme als 16. Mitglied in die LRK NRW folgte im Juli 2017. 

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