Die Universitäten haben sich gemeinsam mit den Fachhochschulen auf einen Zeitplan für die örtliche Vergabe von Studienplätzen verständigt. Das neue Verfahren startet sofort und kommt bereits beim Einschreibeverfahren für das Wintersemester 2012/ 2013 zum Einsatz. Kern des neuen Verfahrens ist ein einheitlicher Stichtag, bis zu dem alle Studieninteressierten, die sich an einer NRW-Hochschule beworben haben, wissen, ob sie im ersten Anlauf einen Studienplatz erhalten haben. Die Wissenschaftsministerin Svenja Schulze dazu: „Das koordinierte Verfahren der Hochschulen ist gerade mit Blick auf die steigende Studiennachfrage zum doppelten Abiturjahrgang eine deutliche Verbesserung für alle Beteiligten. Ich danke den Universitäten und Fachhochschulen für ihre Bereitschaft zur Kooperation“.

Auslöser für das neue Verfahren war der Umstand, dass sich Studieninteressierte in der Regel an mehreren Hochschulen parallel um einen Studienplatz bewerben und bisher zu unterschiedlichen Zeiten benachrichtigt wurden. Das neue Verfahren ermöglicht den Studieninteressierten daher erstmals, sich frühzeitig in Kenntnis aller in NRW bestehenden Zulassungsmöglichkeiten für einen Studienplatz entscheiden zu können. Zugleich soll es für die Hochschulen zu einer Entlastung des Nachrückverfahrens führen.

 

Die LRK-Vorsitzende dazu: „Unterm Strich werden diese konkreten Maßnahmen eine spürbare Verbesserung der Vergabepraxis von Plätzen in Orts-NC-Studiengängen bringen. Davon profitieren die angehenden Studierenden und die Universitäten gleichermaßen.“

 
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pdf_buttonPressemitteilung "NRW-Hochschulen verbessern Verfahren zur Studienplatzvergabe"

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