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 Dortmund l 02.05.2012 l PM-02/2012

 

Die nordrhein-westfälischen Universitäten fordern von der zukünftigen Landesregierung die Zusicherung einer auskömmlichen und verlässlichen Finanzierung.

Benötigt werden Zusagen für:

  1. eine angemessene Ausfinanzierung zusätzlich benötigter Studienplätze

    Da sich immer mehr junge Menschen für ein Studium entscheiden, muss der Studienplatzausbau weiter vorangetrieben werden. Insbesondere durch die doppelten Abiturjahrgänge wird die Studienplatznachfrage bis 2015 viel stärker ansteigen als bisher von der Kultusministerkonferenz (KMK) prognostiziert. Für diese zusätzlich benötigten Plätze gibt es bisher keine Gegenfinanzierung. Damit die Studienplätze geschaffen werden können, sind verbindliche Zusagen über den erforderlichen zusätzlichen Finanzierungsbedarf in Höhe von mindestens 800 Millionen Euro notwendig. 
      
  2. eine Erhöhung der Grundfinanzierung mit nachhaltiger Deckung der Bewirtschaftungskosten
      
    In Nordrhein-Westfalen wird über das Jahr 2015 hinaus eine zusätzliche Nachfrage von über 10.000 Studienplätzen pro Jahr prognostiziert – ein Zuwachs von 12,5 Prozent. Um diesen zusätzlichen Bedarf fortwährend erfüllen zu können, muss das Land für eine adäquate Anhebung der Grundfinanzierung der Hochschulen sorgen.

    Daneben führen die in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegenen Bewirtschaftungs- und Energiekosten zu einer Verschärfung der existierenden Unterfinanzierung der Universitäten. Die tatsächlichen Aufwendungen der Universitäten liegen regelmäßig deutlich über dem entsprechenden Landeshaushaltsansatz. Werden die Bewirtschaftungskosten auch weiterhin nicht angemessen durch das Land gedeckt, werden die steigenden Kosten in diesen Bereichen zwangsläufig zu Lasten der Kernaufgaben Lehre, Forschung und Entwicklung gehen.

 
emailbuttonLRK NRW Geschäftsstelle

pdf_buttonOffener Brief der NRW-Universitäten zur Hochschulfinanzierung

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