Dortmund l 09.11.2015

Antragsvolumen der Hochschulen in NRW liegt bei insgesamt 210 Millionen Euro

Mit ihren nachhaltigen Lehrkonzepten konnten nordrhein-westfälische Universitäten erneut überzeugen: In der zweiten Förderrunde des Qualitätspakts Lehre haben sich zehn Universitäten aus NRW mit ihren Anträgen durchgesetzt. Ihre Hochschulkonzepte für gute Lehre und verbesserte Studienbedingungen werden nun bis 2020 weiter unterstützt. Für die geförderten Hochschulen in Nordrhein-Westfalen liegt das Antragsvolumen bei insgesamt rund 210 Millionen Euro. Über die genaue Bewilligungssumme wird noch entschieden.

Die folgenden Universitäten und Hochschulverbünde in NRW waren in der zweiten Ausschreibungsrunde erfolgreich: Rheinisch-Westfälische Technische Universität Aachen, Universität Bielefeld, Ruhr-Universität Bochum, Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Universität Duisburg-Essen, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Universität Paderborn, Bergische Universität Wuppertal sowie der Verbundantrag der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund.

 

In der ersten Ausschreibungsrunde konnten sich außerdem Anträge der Technischen Universität Dortmund und der Universität Siegen behaupten.

 

Das Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“ unterstützt Hochschulen dabei, die Betreuung der Studierenden und die Qualität der Lehre zu verbessern. Zwischen 2011 und 2020 stellt der Bund rund zwei Milliarden Euro für diese Aufgabe zur Verfügung. Die Fördergelder dienen der Schaffung zusätzlicher Stellen, der Weiterqualifizierung der Lehrenden, dem Auf- und Ausbau  von Beratungs- und Betreuungsangeboten sowie der Umsetzung neuer Lehr- und Lernformate. Die Standortländer der Hochschulen stellen die Gesamtfinanzierung des Programms sicher.

 

Das Förderprogramm besteht aus zwei Phasen (erste Phase 2011/2012 bis 2016, zweite Phase 2016/2017 bis 2020). Hochschulen die bereits in der ersten Förderperiode gefördert wurden, konnten sich erneut bewerben, um ihre begonnenen Initiativen und Projekte weiterzuführen. Auf Grundlage einer Zwischenbegutachtung hat jetzt ein Auswahlgremium entschieden, welche Hochschulen weiterhin durch den Qualitätspakt Lehre unterstützt werden. Das Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre hatten Bund und Länder als dritte Säule des Hochschulpakts 2020 im Juni 2010 beschlossen.

 

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